2. Soli-Brunch für ROSA – Rolling Safespace am 4. Januar

Am Sonntag den 04.01.2026 findet der vegane Brunch wieder in den Räumen von off.Kultur e.V. in Offenburg statt.

Es gibt viele vegane süße und herzhafte Leckereien, die wir alle – auch ihr – beisteuern.
Gerne könnt ihr euch auch am Aufbau (ab 10:30 Uhr) und am Abbau (ca. 13:00 Uhr) beteiligen.

Wer sich organisatorisch beim Brunch einbringen möchte, kann sich unter alarm-ev@immerda.ch melden oder uns beim Brunch ansprechen. Wir freuen uns immer über Leute, die mit anpacken.

Mit diesem Brunch wollen wir wie schon letzten Monat die wichtige Arbeit von ROSA – Rolling Safespace unterstützen: In Zeiten einer immer weiter um sich greifenden Faschisierung der Gesellschaft und der damit einhergehenden Einschränkung der Rechte von Geflüchteten und dem Ausbau der Festungen Deutschland und Europa ist es wichtig, solche Projekte solidarisch zu supporten. Damit setzen wir auch ein Zeichen und sagen immer noch „No border, no nation! Stop deportation!“. ROSA bietet konkrete, gendersensible Unterstützung für Menschen auf der Flucht an und betrachtet die Überschneidung von Geschlecht und Flucht politisch. In Form des Rolling Safespace stellt ROSA eine mobile Anlaufstelle bereit, die sich an die Umstände und Belastungen von Frauen auf der Flucht richtet und einen geschützten Raum für Empowerment bietet. Mehr Info gibt es auf der Website von ROSA, in Form von Infomaterial und einer Diaschau beim Brunch.

Zusätzlich hat natürlich wie auch schon bei den letzten Brunches unsere Tauschbörse geöffnet: Wer wie wir die Bezahlkarte für Geflüchtete ablehnt und sie als Schikane empfindet, kann bei uns für jeweils 50 € Gutscheine von dm, Edeka und Aldi bekommen. Das Bargeld erhalten dann Geflüchtete, die damit selbstbestimmt einkaufen können.

Veganer Brunch
off.Kultur e.V., Am Unteren Mühlbach 1A in Offenburg, auf der rechten Seite im Hof von der Offenburger Tafel
Sonntag, 04.01.2026, 11 – 13 Uhr

Soli-Brunch für ROSA – Rolling Safespace am 7. Dezember

Am Sonntag den 07.12.2025 findet der vegane Brunch wieder in den Räumen von off.Kultur e.V. in Offenburg statt.

Es gibt viele vegane süße und herzhafte Leckereien, die wir alle – auch ihr – beisteuern.
Gerne könnt ihr euch auch am Aufbau (ab 10:30 Uhr) und am Abbau (ca. 13:00 Uhr) beteiligen.

Wer sich organisatorisch beim Brunch einbringen möchte, kann sich unter alarm-ev@immerda.ch melden oder uns beim Brunch ansprechen. Wir freuen uns immer über Leute, die mit anpacken.

Mit diesem Brunch wollen wir die wichtige Arbeit von ROSA – Rolling Safespace unterstützen: In Zeiten einer immer weiter um sich greifenden Faschisierung der Gesellschaft und der damit einhergehenden Einschränkung der Rechte von Geflüchteten und dem Ausbau der Festungen Deutschland und Europa ist es wichtig, solche Projekte solidarisch zu supporten. Damit setzen wir auch ein Zeichen und sagen immer noch „No border, no nation! Stop deportation!“. ROSA bietet konkrete, gendersensible Unterstützung für Menschen auf der Flucht an und betrachtet die Überschneidung von Geschlecht und Flucht politisch. In Form des Rolling Safespace stellt ROSA eine mobile Anlaufstelle bereit, die sich an die Umstände und Belastungen von Frauen auf der Flucht richtet und einen geschützten Raum für Empowerment bietet. Mehr Info gibt es auf der Website von ROSA, in Form von Infomaterial und einer Diaschau beim Brunch.

Zusätzlich hat natürlich wie auch schon bei den letzten Brunches unsere Tauschbörse geöffnet: Wer wie wir die Bezahlkarte für Geflüchtete ablehnt und sie als Schikane empfindet, kann bei uns für jeweils 50 € Gutscheine von dm, REWE und Aldi bekommen. Das Bargeld erhalten dann Geflüchtete, die damit selbstbestimmt einkaufen können.

Veganer Brunch
off.Kultur e.V., Am Unteren Mühlbach 1A in Offenburg, auf der rechten Seite im Hof von der Offenburger Tafel
Sonntag, 07.12.2025, 11 – 13 Uhr

Veganer November-Brunch am 02.11.2025: Wir haben alles: Veganen KÄSE, MILCH, WURST, BURGER, STEAK und SCHNITZEL! Und Gutscheine! Bezahlkarte abschaffen!

Am Sonntag den 02.11.2025 findet der vegane Brunch wieder in den Räumen von off.Kultur e.V. in Offenburg statt.

Es gibt viele vegane süße und herzhafte Leckereien, die wir alle – auch ihr – beisteuern: Z. B. vegane WURST, Cashew-KÄSE, SojaMILCH, GrünkernBURGER, TofuSTEAK und SeitanSCHNITZEL.
Gerne könnt ihr euch auch am Aufbau (ab 10:30 Uhr) und am Abbau (ca. 13:00 Uhr) beteiligen.

Wer sich organisatorisch beim Brunch einbringen möchte, kann sich unter alarm-ev@immerda.ch melden oder uns beim Brunch ansprechen. Wir freuen uns immer über Leute, die mit anpacken.

Wer wie wir die Bezahlkarte für Geflüchtete ablehnt und sie als Schikane empfindet, kann bei uns für jeweils 50 € Gutscheine von DM, Lidl und Aldi bekommen. Das Bargeld erhalten dann Geflüchtete, die damit selbstbestimmt einkaufen können.

Veganer Brunch
off.Kultur e.V., Am Unteren Mühlbach 1A in Offenburg, auf der rechten Seite im Hof von der Offenburger Tafel
Sonntag, 02.11.2025, 11 – 13 Uhr

Oktober-Brunch am 05.10.2025: Bezahlkarte abschaffen!

Am Sonntag den 05.10.2025 findet der vegane Brunch wieder in den Räumen von off.Kultur e.V. in Offenburg statt.

Es gibt viele vegane süße und herzhafte Leckereien, die wir alle – auch ihr – beisteuern.
Gerne könnt ihr euch auch am Aufbau (ab 10:30 Uhr) und am Abbau (ca. 13:00 Uhr) beteiligen.

Wer sich organisatorisch beim Brunch einbringen möchte, kann sich unter alarm-ev@immerda.ch melden oder uns beim Brunch ansprechen. Wir freuen uns immer über Leute, die mit anpacken.

Wer wie wir die Bezahlkarte für Geflüchtete ablehnt und sie als Schikane empfindet, kann bei uns für jeweils 50 € Gutscheine von DM, Lidl und Aldi bekommen. Das Bargeld erhalten dann Geflüchtete, die damit selbstbestimmt einkaufen können.

Veganer Brunch
off.Kultur e.V., Am Unteren Mühlbach 1A in Offenburg, auf der rechten Seite im Hof von der Offenburger Tafel
Sonntag, 05.10.2025, 11 – 13 Uhr

Fuck charity, love solidarity! 2. Solibrunch am 6. Juli für die solidarische humanitäre Nothilfe CADUS

CADUS leistet seit über zehn Jahren “medizinische und technische Unterstützung bei Krisen, Konflikten und Katastrophen”. So sind sie aktuell in Gaza und seit drei Jahren in der Ukraine aktiv. Davor waren sie in Rojava, Irak, Pakistan, Papua Neu-Guinea, Polen, Pakistan, Deutschland, Griechenland, Bosnien-Herzegovina und im Mittelmeer mit dem Rettungsboot Minden.
Neben den Einsätzen vor Ort betreiben sie offene Werkstätten in Berlin, bringen sich in Forschungsprojekte ein, bieten Fortbildungen an und mischen sich in öffentliche Diskussionen ein.
Eine interessante und ausführliche Darstellung findet ihr im Interview mit dem A-Radio Berlin) und natürlich auf ihrer Website.

Wir finden, dass CADUS nach wie vor ein unterstützenswertes linkes Projekt ist. Alle Einnahmen auch dieses zweiten Soli-Brunches gehen darum an die Nothilfe aus Berlin. Wer nicht kommen kann, kann gerne direkt an CADUS spenden:

CADUS e.V.
BAN: DE55 1009 0000 2533 5240 04
BIC: BEVODEBBXXX
Kreditinstitut: Volksbank Berlin

Wir werden Infomaterial und eine Diaschau über die Arbeit von CADUS am Start haben und ihr könnt spenden, was das Zeug hält.

Es gibt wie immer viele vegane süße und herzhafte Leckereien, die wir alle – auch ihr – beisteuern.
Gerne könnt ihr euch auch am Aufbau (ab 10:30 Uhr) und am Abbau (ca. 13:00 Uhr) beteiligen.

Wer sich organisatorisch beim Brunch einbringen möchte, kann sich unter alarm-ev@immerda.ch melden oder uns beim Brunch ansprechen. Wir freuen uns immer über Leute, die mit anpacken.

Veganer Brunch
off.Kultur e.V., Am Unteren Mühlbach 1A in Offenburg, auf der rechten Seite im Hof von der Offenburger Tafel
Sonntag, 06.07.2025, 11 – 13 Uhr

Nie wieder still! Am 28. Juni alle zum CSD in Offenburg!

Schon zum zweiten Mal findet in Offenburg ein CSD statt. Inzwischen hat sich ein Trägerverein gegründet, der das Ganze organisiert.

In Zeiten, in denen Menschen wie Klöckner, Merz, Trump, Meloni, Orban und andere den antifeministischen und queerfeindlichen Backlash vorantreiben, ist es an allen fortschrittlich gesinnten Menschen, queer oder nicht, sich den CSDs anzuschließen und ihre Solidarität zu zeigen und Verbündete zu sein. Eine offene und freie Gesellschaft wird es nur geben, wenn alle frei sind: Freiheit für alle statt Privilegien für wenige!

Wir als alarm Offenburg wollen eine Gesellschaft, in der alle Menschen Platz haben: Heteros, Homos, trans Personen, Nichtbinäre, Asexuelle und alle weiteren Geschlechtsidentitäten. Für uns spielt weder die sexuelle Orientierung noch die Herkunft eine Rolle. Für uns sind queere Rechte einfach Menschenrechte.

Darum rufen wir euch alle zur Teilnahme am diesjährigen CSD in Offenburg auf!
Wer sich immer nur für seine eigenen Rechte einsetzt, wird sie am Ende verlieren!
Solidarität mit allen Queers!
Freiheit für Maja!

Samstag, 28.06.2025
Demostart am ZOB Offenburg um 12:30 Uhr
Fest im Bürger*innenpark ab 15:30 Uhr
Aftershowparty im Kessel ab 22 Uhr

Fuck charity, love solidarity! Solibrunch am 1. Juni für die solidarische humanitäre Nothilfe CADUS

CADUS leistet seit über zehn Jahren “medizinische und technische Unterstützung bei Krisen, Konflikten und Katastrophen”. So sind sie aktuell in Gaza und seit drei Jahren in der Ukraine aktiv. Davor waren sie in Rojava, Irak, Pakistan, Papua Neu-Guinea, Polen, Pakistan, Deutschland, Griechenland, Bosnien-Herzegovina und im Mittelmeer mit dem Rettungsboot Minden.
Neben den Einsätzen vor Ort betreiben sie offene Werkstätten in Berlin, bringen sich in Forschungsprojekte ein, bieten Fortbildungen an und mischen sich in öffentliche Diskussionen ein.
Eine interessante und ausführliche Darstellung findet ihr im Interview mit dem A-Radio Berlin) und natürlich auf ihrer Website.

Wir finden, dass CADUS ein unterstützenswertes linkes Projekt ist. Alle Einnahmen das Brunches gehen darum an die Nothilfe aus Berlin. Wer nicht kommen kann, kann gerne direkt an CADUS spenden:

CADUS e.V.
BAN: DE55 1009 0000 2533 5240 04
BIC: BEVODEBBXXX
Kreditinstitut: Volksbank Berlin

Wir werden Infomaterial und eine Diaschau über die Arbeit von CADUS am Start haben und ihr könnt spenden, was das Zeug hält.

Es gibt wie immer viele vegane süße und herzhafte Leckereien, die wir alle – auch ihr – beisteuern.
Gerne könnt ihr euch auch am Aufbau (ab 10:30 Uhr) und am Abbau (ca. 13:00 Uhr) beteiligen.

Wer sich organisatorisch beim Brunch einbringen möchte, kann sich unter alarm-ev@immerda.ch melden oder uns beim Brunch ansprechen. Wir freuen uns immer über Leute, die mit anpacken.

Veganer Brunch
off.Kultur e.V., Am Unteren Mühlbach 1A in Offenburg, auf der rechten Seite im Hof von der Offenburger Tafel
Sonntag, 01.06.2025, 11 – 13 Uhr

1. Mai in Freiburg – Global May Day 2025: Selbstorganisation gegen Autoritarismus, Faschismus und Diktatur!

[Originalbeitrag der FAU Freiburg] Raus zum 1. Mai! Gewerkschaftsdemonstration & Strassenfest in Freiburg!

Die FAU Freiburg lädt alle unabhängigen, basisorientierten & libertären Gruppen und Initiativen dazu ein, auf der traditionellen Gewerkschaftsdemonstration einen eigenen Abschnitt zu bilden. Bringt gerne eure eigenen Schilder, Transparente und Fahnen mit. Wir wollen uns dazu auf dem Stühlinger Kirchplatz um 10.45 Uhr bei den FAU-Fahnen treffen. Wer sich für unsere Arbeit interessiert und/oder Gewerkschaftsmitglied werden will findet uns an den FAU Ständen im Stühlinger und auf dem selbstorganisierten Straßenfest im Grün.

FAU Infostand | ab 10:00 Uhr | Stühlinger Kirchplatz

Abschnitt basisdemokratischer Gruppen auf der Gewerkschaftsdemonstration | 10.45 Uhr | Stühlinger Kirchplatz (bei den FAU Fahnen)

selbstorganisiertes Straßenfest | 14:30 – 21:30 | Viertel „im Grün“ (Adlerstrasse)

Soli-Brunch für Radio Dreyeckland

Am Sonntag den 07.07.2024 ist es wieder soweit und wir laden zum veganen Brunch ein.

Die Einnahmen gehen diesmal an den Unterstützer:innenkreis “Soliwelle Dreyeckland”. Er besteht aus dem Ermittlungsausschuss (EA) Freiburg, der Roten Hilfe Ortsgruppe Freiburg und diversen Einzelpersonen und hat den Prozess gegen den angeklagten Redakteur von Radio Dreyeckland solidarisch politisch begleitet. Nach dem vorläufigen Freispruch und der Revision der Staatsanwaltschaft Karlsruhe sind die Kosten derzeit noch nicht abzuschätzen.

Wer will, kann schon jetzt spenden:

Spendenkonto
Freundeskreis Radio Dreyeckland e.V.
Stichwort: Pressefreiheit
IBAN: DE04 6809 0000 0009 320 202

Ab 11:00 Uhr sind wir wieder in der Grünerei am Start. Es gibt wie immer viele vegane Leckereien, von süß bis herzhaft ist alles dabei.
Wie jedes mal möchten wir alle nochmal ermutigen, sich mit ihren veganen
Köstlichkeiten zu beteiligen.

Gerne könnt ihr euch auch am Aufbau (ab 10:30 Uhr) und am Abbau (ca. 13:00 Uhr) beteiligen.Wer sich mal bei einem Brunch einbringen möchte, kann sich unter alarm-ev@immerda.ch melden.
Unseren Schlüssel findet ihr hier auf unserem Blog https://alarm.noblogs.org/kontakt/.

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen.

Was: Veganer Brunch
Wo: Grünerei, Hinterhof der Okenstraße 59, Ecke Tullastraße in Offenburg.
Wann: Sonntag, 07.07.2024, 11 bis 13 Uhr, Aufbau ab 10:30

Demonstration am 22.06.2024 in Pforzheim: Gegen soziale Ausgrenzung, Abschiebungen und Rassismus!

Landesweite Demonstration am 22. Juni 2024, 14 Uhr in Pforzheim
Aufruf gegen soziale Ausgrenzung, Abschiebungen und Rassismus!

Jetzt auf die Straße! Keine Bezahlkarte! Solidarisiert euch mit Geflüchteten, Bürgergeldempfänger*innen, Arbeits- und Wohnungslosen

Wir erleben mit dem GEAS und nationalen Kampagnen intensive Angriffe auf die Rechte und Lebensbedingungen von Geflüchteten. Die Mauern zur Abschottung und Ausgrenzung werden noch höher gezogen. Von Abschiebeoffensive ist die Rede und die Anordnung von Abschiebehaft wurde jüngst erleichtert.

In diesem Zusammenhang finden massive Angriffe auf die ohnehin schon prekären Sozialleistungen statt. Legitimiert werden diese Kürzungen – mal wieder – indem Geflüchtete gegen Nicht-Geflüchtete, „Faule“ gegen „Fleißige“ und Leistungsempfänger*innen gegen Arbeitende ausgespielt werden. Dabei wird versucht, die Krisen der kapitalistischen Wirtschaft zu personalisieren. Schuld an allen aktuellen Krisen und wirtschaftlichen Unsicherheiten sind nach dieser Auffassung entweder die „Totalverweigerer“ oder eben die Flüchtlinge. Der Wert eines Menschen wird nur nach seiner Leistungsfähigkeit, sprich Verwertbarkeit bemessen. Wer (vermeintlich) nichts leistet, wird aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Der Zwang, sich selbst verwerten und seine Haut zum (Arbeits-)Markt tragen zu müssen, ist der eigentliche Skandal, der abgeschafft gehört. Sozialleistungen sind kein Almosen, sondern für viele schlicht überlebensnotwendig. Daran darf nicht gespart werden! Soziale

Leistungen müssen ohne staatlichen Druck gewährt werden, deshalb müssen wir die noch verbliebenen Sozialsysteme verteidigen und vor allem neue, bessere erkämpfen. Für alle Lohnabhängigen gilt, kein Arbeitsplatz ist sicher. Arbeitslosigkeit kann jede*n treffen.

Das rassistische Asylbewerberleistungsgesetz wird weiter verschärft – NEIN zu Bezahlkarte und Arbeitspflicht

Das bereits verminderte Existenzgeld für Geflüchtete (Asylbewerberleistungsgesetz, AsylbLG) wird weiter angegriffen. Geflüchtete sollen noch stärker bevormundet und kontrolliert und ihre Rechte weiter beschnitten werden. Wo, wie und für was das wenige Geld ausgegeben werden darf, soll die Behörde bestimmen. Dazu wird bundesweit eine „Bezahlkarte“ für Geflüchtete eingeführt. Alle, die Leistungen nach dem AsylbLG beziehen, werden zu einer Bezahlkarte verpflichtet. Davon betroffen sind auch Personen, die bereits über ein deutsches Bankkonto verfügen und schon seit vielen Jahren in Deutschland leben. Mittlerweile können Geflüchtete bei staatlichen, kommunalen und gemeinnützigen Trägern zu Arbeiten für 80 Cent pro Stunde verpflichtet werden, wenn die Arbeit „der Allgemeinheit dient“. Der Landkreistag von Baden-Württemberg will noch weiter gehen und die ausbeuterische Arbeitspflicht auf private Unternehmen ausdehnen. Das wäre Zwangsarbeit und ist entschieden abzulehnen: „Geflüchtete dürfen nicht zu Zweite-Klasse-Beschäftigten degradiert werden, die zu Dumping-Löhnen ausgebeutet werden.“ (ver.di)

Die Sozialsysteme sollen national-autoritär umgebaut werden – NEIN zur Einführung von zwei Existenzminima

Aber es kann noch schlimmer kommen: Von konservativer Seite wird eine Grundgesetzergänzung angedacht, mit der zwei Existenzminima in Deutschland eingeführt werden sollen. Geduldeten und Ausreisepflichtigen sollen damit die Gelder noch weiter gekürzt werden. Dazu wurde bereits ein Gesetzentwurf im Bundestag eingebracht. Noch hat der Antrag keine Mehrheit bekommen. Wie lange noch?

Das Bürgergeld wird angegriffen – NEIN zur Gängelung von Arbeitslosen

Gleichzeitig wird von verschiedenen politischen Seiten offen das Bürgergeld angegriffen und in Frage gestellt, vor allem was die Höhe der Leistungen angeht. So fordert der ‚BDA-Die Arbeitgeber‘ eine „Grundsanierung“ des Bürgergelds, das unter den Bedingungen von „härteren Sanktionen“ gewährt werden soll. Sogenannten „Totalverweigerern“ sollen Miete und Strom auf Null gestrichen werden, d.h. sie werden in die Wohnungslosigkeit entlassen. Generell sollen die Leistungen für alle stärker auf das „tatsächliche“ Existenzminimum begrenzt werden. Eine Sprache, die bereits aus der Diskussion gegen Geflüchtete bekannt ist. Ebenso wird auch die Einführung einer Bürgergeld-Bezahlkarte gefordert. In Bochum laufen dazu Anfragen bei Geschäften, ob sie eine Bürgergeld-Bezahlkarte als Zahlungsmittel akzeptieren würden. Ähnliches ist aus Hessen zu hören. Die FDP fordert die Wieder-Einführung des „1 Euro Jobs“ und für 2025 soll es keine Bürgergeldanpassungen geben.

Wir befinden uns mitten in einer wichtigen politischen Auseinandersetzung, in der marginalisierte Gruppen gegeneinander ausgespielt und die Sozialsysteme in eine national-autoritäre Richtung entwickelt werden. Dabei spielen rassistische Ressentiments, vor allem gegen Geflüchtete eine wichtige Rolle. Das Asylbewerberleistungsgesetz zeigt sich als ein Versuchslabor für einen Umbau der Sozialsysteme mit dem Ziel, soziale Rechte für Geflüchtete und Nicht-Lohn-Arbeitende weiter zu beschneiden. Das müssen wir gemeinsam in einer außerparlamentarischen Bewegung verhindern.

Beschränken wir uns nicht darauf, das bisherige schon Unzureichende zu erhalten. Das System, das zunehmend Armut, Ausgrenzung und Rassismus hervorbringt, muss selbst in Frage gestellt werden. In dieser Auseinandersetzung muss klar sein, dass die Schwachen, die Armen, die Ausgegrenzten, all jene, die als Billiglöhner*innen hier schuften, auf ein funktionierendes Sozialsystem und damit auf soziale Rechte angewiesen sind. Erkämpfen wir das gute Leben für alle!

Gehen wir am 22. Juni 2024 in Pforzheim gemeinsam auf die Straße. Fordern wir neue, bessere Sozialsysteme ein. Unser Ziel muss es sein das gute Leben für alle zu erkämpfen. Dafür muss als erster Schritt das ausgrenzende Asylbewerberleistungsgesetz ersatzlos gestrichen werden.

Wir rufen euch zur Unterstützung einer landesweiten Demo gegen rassistische Hetze, Bezahlkarte, Arbeitspflicht, Duldung, Asylbewerberleistungsgesetz und alle anderen Demütigungen und Entmündigungen, denen Flüchtlinge, Arbeits- und Wohnungslose ausgesetzt sind, auf.

Zur Demonstration rufen auf (Erstunterzeichner*innen):
Aktion Bleiberecht Freiburg, Antirassistisches Netzwerk Baden-Württem-
berg, Antirassistische Initiative Grenzenlos Karlsruhe, alarm Offenburg,
Demokratisches kurdisches Gesellschaftszentrum e. V. (Esslingen und Stutt-
gart), Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, Initiative Solidarity City Freiburg,
Interventionistische Linke (IL) Karlsruhe, Landesarmutskonferenz Ba-
den-Württemberg e. V., Lea-watch Freiburg, Medinetz Freiburg, Frabs e. V.
Freiburg, SEEBRÜCKE Baden-Württemberg, SEEBRÜCKE Freiburg, SEEBRÜ-
CKE Heidelberg, SEEBRÜCKE Mannheim, SEEBRÜCKE Karlsruhe, Unabhängi-
ger Freundeskreis Asyl Murrhardt u. a.

Abfahrtszeiten einzelner Städte: Siehe: stop-deportation.de.

In Offenburg fährt um 12:02 Uhr ein Zug nach Karlsruhe. Von dort gibt es leider nur Busse als Schienenersatzverkehr. Ankunft ist dann um 13:35 Uhr.

Wer die Demonstration ‚Gegen soziale Ausgrenzung, Abschiebungen und
Rassismus‘ unterstützen möchte, bitte eine Mail an
info@stop-deportation.de schreiben.
Antirassistisches Netzwerk-Baden-Württemberg

22. Juni 2024, 14 Uhr Hauptbahnhof in Pforzheim

Weitere Infos hier.